Wir schreiben das Jahr 2009 – Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Lügenbaron. Wir begleiten das Raumschiff auf seiner Reise durch nicht erforschte Galaxien und durch die Wirren des menschlichen Geistes. Das Raumschiff begibt sich in Bereiche des Kosmos´, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, oder doch? Wir stellen uns ein völlig neuartiges Raumschiff vor, welches die Menschheit gerade erschaffen hat. Es ist technisch in der Lage mit zigfacher Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall zu rasen. Das Schiff fliegt immer neue Sternensysteme und Planten an und trifft auch tatsächlich auf intelligentes Leben. Doch so schön und aufregend dies erscheinen mag, begegnen der Crew immer dieselben Probleme. Jede Spezies, welcher sie begegnen, hat die selben Ängste und Probleme. Welche? Die wir eben auf der Erde auch haben. Die Angst davor, daß Jemand stärker und mächtiger als wir sein könnten. Die Angst seines Lebensraumes beraubt zu werden. Insofern dürften die Mitglieder dieser Crew eigentlich nur aggressiven Rassen begegnen. Es ei denn, daß sie uns technisch derart überlegen wären, daß sie eine Invasion von uns nicht zu fürchten brauchen. Doch dann wären wir wahrscheinlich die Opfer. Unsere Geschichte zeigt leider ganz klar, daß der Mensch hoch-expansiv handelt. Das heißt, daß er seine Stellung dazu gebraucht, andere für seine Zwecke zu benutzen. Wie oft mußten Bevölkerungsgruppen, oder auch ganze Völker weichen? Egal ob wir über Indianer, Juden, Christen, Muslime, oder die vielen Volksgruppen die vom Römischen Reich unterjocht wurden, reden; es gab immer Gruppen, die den stärkeren wichen mußten. Sie wurden assimiliert. So einfach funktioniert der Mensch. Die von Jesus gepriesene, und der klägliche Versuche der französischen Revolution, um die Gleichheit und Brüderlichkeit, geriet im Endeffekt nur zu einer Farce. Es gilt das uralte Prinzip der Stärke, also Fressen, oder Gefressen werden. Und egal wo unser Raumschiff auch landen mag, an diesem Grundsatz wird sich garantiert nichts ändern. Selbst wenn wir einer hochentwickelten und freundlichen Rasse begegnen würden, so hätte diese unter uns, den Menschen, nicht lange Bestand.

Rating 4.33 out of 5
[?]