Dieser Titel ist wahrscheinlich vielen von Euch bekannt. Stephen Hawking ist damit doch ziemlich bekannt geworden. Ich frage mich allerdings bei solch abstrakten Themen immer, wer legt die Betrachtungsweise fest. Wer bestimmt den Standort der Betrachtung? Es gibt z.B. im subatomaren Bereich Prozesse, welche nicht durch einen Betrachter beobachtet werden könne, ohne das Ergebnis zu verfälschen. Ist das nicht merkwürdig? Wir können also über bestimmte Prozesse niemals aussagen wie sie ausgehen würden, wenn wir sie nicht betrachten würden. Das klingt jetzt total abgehoben und abenteuerlich. Ist es aber in unserem alltäglichen Leben nicht genauso? Wir werden geboren, werden größer und vielleicht auch reifer und in jedem Moment in dem wir leben, interagieren wir mit unserer Umwelt und beeinflussen und verändern diese. Wie wäre wohl die Welt, wenn ich nicht geboren wäre. Was wäre, wenn ein Adolf Hitler nicht auf die Welt gekommen wäre. Hätte es dann den Krieg und die Verfolgung von politischen Gegner nicht gegeben. Oder wäre evt. doch ein anderer Hitler geboren. Ich weiß nur eins. Je tiefer man in die Philosophie und andere Wissenschaften eintaucht, desto begreiflicher wird einem, wie surreal unsere Welt eigentlich ist. Wie viele tausende und abertausende Faktoren tagtäglich unsere Welt bestimmen. Dies alles wird einem am besten bewußt, wenn man sich mal ganz alleine in die Natur begibt und zwar fernab jeder Zivilisation und wartet bis es dämmert. Setzt Euch an einen See, oder in einen Wald und wartet in Ruhe die Dunkelheit ab. Hört wie sich die Natur verändert und wie sie zunächst ruhiger wird um alsbald ihren völlig eigenen nächtlichen Rhythmus anzunehmen. Lasst Euch treiben und hört und seht. Denn auch in der Dunkelheit kann man sehen. Dann schaut in den Himmel und laßt Eure Gedanken kreisen und so ganz langsam wird Euch Eure Stellung in diesem Universum bewußt. Welche dies ist, ist auch hier dem Betrachter überlassen
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